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In der Zeit
vom 15. - 17. März 2002 fand in Freiburg der diesjährige Bundeskongress
des DFR zum Thema "Mut zur Familienpolitik, Mut zur Zunkunft - Herausforderung
für Frauenverbände" statt, an dem über 60 Frauen aus Landesverbänden und
Ortsringen der gesamten Bundesrepublik und einige Gäste aus der Region
teilnahmen.
Resümee:
Das Seminar wurde eröffnet durch Impulsreferate von Eva Schneider-Borgmann,
Präsidentin des DFR, und Martina Feierling-Rombach, Stadträtin in Freiburg,
die wichtige Anregungen zum Thema "Familienpolitik - entscheidend für
die Zukunft unserer Gesellschaft" lieferten. Zur weiteren Vertiefung stellte
Dr. Marie-Luise Klees-Wambach, Juristin, in ihrem Vortrag die neuen gesetzlichen
Regelungen im Familienrecht vor, die bei den Teilnehmerinnen besonders
großes Interesse fanden.
In mehreren Arbeitsgesprächen und einer abschließenden Seminarwerkstatt
wurden folgende Forderungen erarbeitet:
· Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
· geregelte (ganztägige) Kinderbetreuung · rechtliche Stärkung der Partnerschaften
· Familienbildung
· Modelle für Kontakthaltemaßnahmen und Kompetenztraining für Frauen in
der Familienarbeitszeit
· Gleichstellung von Familienarbeit und Erwerbsarbeit
· Frauenförderung bleibt wichtig trotz/mit Gender Mainstreaming
· Erhalt und Ausbau der Entwicklungshilfen/Zusammenarbeit mit Aufstockung
der Mittel
· gezielte Frauenförderung zur Erwerbstätigkeit
· Bleiberecht für Frauen, die durch Menschenhandel oder Verschleppung
nach Deutschland kamen
· geschlechtergerechte Arbeitsmarktpolitik
· Ausbau regenerativer Energietechnologien zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes
Deutschland in Hinblick auf den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen
Parallel dazu tagten zum ersten Mal die neu konstituierten Ausschüsse.
Dabei ging es sowohl um die Wahl der neuen Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin
als auch um erste inhaltliche Überlegungen zum Ausschuss und der Ausgestaltung
seiner Arbeit. Ein wichtiger Beschluss aus der Gesamtvorstandssitzung
war, dass Sitzungen des Gesamtvorstands und der Hauptversammlung für Gäste
aus der Mitgliedschaft des DFR unter bestimmten Voraussetzungen offen
stehen. Inspiriert durch den regen Austausch in zahlreichen Gesprächen
konnten die Kongressteilnehmerinnen neue Ideen und Anregungen gewinnen,
um sie in ihre Arbeit in Ortsringen und Landesverbänden einzubringen.
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