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Eingebettet in die 136jährige Geschichte der organisierten
Frauenbewegung in Deutschland und die mehr als 200 Jahre alte
Ideengeschichte zur Gleichberechtigung der Frau
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In der Tradition:
des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins, gegründet
1865,
des Vereins Frauenbildung - Frauenstudium, gegründet
1888
des Bundes Deutscher Frauenvereine, gegründet 1894,
in dem alle Frauen-verbände Deutschlands zusammengeschlossen
sind
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Dieser löst sich 1933 auf, als er aufgefordert wird, jüdische
Mitglieder auszuschließen
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Zusammenschluss der bereits in den westlichen Zonen existierenden
Landesverbände mit Namen Frauenring und Gründung des
Deutschen Frauenrings auf Bundesebene im Jahre 1949 in Bad Pyrmont.
Ziele sind insbesondere:
Verwirklichung eines dauerhaften Friedens
Mitarbeit an der Genesung Deutschlands auf allen Gebieten
Heranbildung der Frau zur Staatsbürgerin
Teilnahme der Frau am öffentlichen und sozialen
Leben, Stärkung ihres Einflusses in Politik und Kultur
Pflege eines gesunden Familienlebens
Partnerschaftliche Zusammenarbeit von Mann und Frau unter
gleicher Wertung ihrer Arbeit
Verbindung zu Frauen anderer Länder
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Im gleichen Jahr 1949 Verabschiedung des Grundgesetzes der Bundesrepublik
Deutschland mit dem Artikel 3: "Männer und Frauen sind
gleichberechtigt. Die Gesetzgebung hat dies auf allen Rechtsgebieten
zu verwirklichen."
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Kontinuierliche Bildungs- und Lobbyarbeit für Frauen von
Frauen zur Durchsetzung des Gleichheitsgebots:
Kampf um ersatzlose Streichung des § 1354 BGB, die
den sog. Stichentscheid bei Meinungsverschiedenheiten der Eltern
in Erziehungsfragen dem Vater zuschrieb
§ 1354 wurde durch das Gleichberechtigungsgesetz
vom 18.7.1957, in Kraft seit 1.7.1958 abgeschafft
1961 erstes weibliches Regierungsmitglied der Bundesrepublik:
Dr. Elisabeth Schwarzhaupt, Gesundheitswesen, Mitglied des DFR
Vielerlei Kurse und Seminare zur gesellschaftspolitischen,
staatsbürgerlichen Bildung
1978 erster Kurs "Neuer Start ab 35", später
bundesweit durchgeführte Wiedereingliederungs-maßnahmen
für Frauen nach der Familienphase ins berufliche und öffentliche
Leben
Ab 1950 Entwicklung der Ausschussarbeit im DFR zur Intensivierung
der Arbeit unter verschiedenen Themenstellungen (s. unter unsere
Arbeit)
Ab 1987 Gründung der FrauenTechnikZentren zur Vermittlung
von EDV-Kenntnissen, zunächst in Hamburg, dann bundesweit,
ab 1990 insbesondere in den neuen Bundesländern
Ab 1990 Gründung von Ortsringen und Landesverbänden
in den neuen Bundesländern
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1970 erstes Internationales Seminar des UNESCO-Referats des
DFR zur Alphabetisierung von Frauen in den wenig entwickelten
Ländern
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Beginn der Projektarbeit des DFR in Westafrika, Sambia und Bangladesh
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1975 - 1985 Internationales Jahrzehnt der Frau mit Weltfrauenkonferenzen
in Mexiko Stadt, Helsinki und Nairobi unter Teilnahme und Mitarbeit
von Vertreterinnen des DFR
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Ab 1983 punktuelle, teils projektbezogene Zusammenarbeit in
einzelnen Ortsringen und Landesverbänden mit der "neuen
Frauenbewegung", zugleich Engagement und Öffentlichkeitsarbeit
zur Einrichtung kommunaler Stellen mit Gleichstellungsbeauftragten
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1996 Medienprotest mit großer öffentlicher Wirksamkeit
gegen Fernsehtalkshows am Nachmittag mit für Kinder und Jugendliche
schädlichen Inhalten
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1999 Feier zum 50jährigen Jubiläum des DFR in Berlin,
gleichzeitig Teilnahme an den Veranstaltungen "Die Bürgergesellschaft
lebt" zum 50jährigen Bestehen des Grundgesetzes
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Seit Bestehen des DFR kontinuierliche Weiterentwicklung von
Satzung und Geschäftsordnung zur Modernisierung der Verbandsarbeit
"Die Frauenbewegung hat das Bildungsprivileg der Männer
zu allen Zeiten für entscheidend bei der Unterdrückung
der Frau gehalten. Den Frauen hier - angesichts der zwar de jure
aber nicht de facto eingelösten Gleichberechtigung - weiterzuhelfen
auf allen Gebieten der Weiterbildung und ebenso ihrer Persönlichkeitsentwicklung
und Selbstfindung, kognitiv wie psychisch, theoretisch wie praktisch,
bleibt Aufgabe des Frauenrings auch in Zukunft." (Dr. Eva
Steffens in "40 Jahre Deutscher Frauenring Freiburg")
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